PKV-Tarifwechsel: Der direkte Leistungsvergleich ist sehr wichtig. Die private Krankenversicherung ist komplex.

 PKV-Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft

 

Eine absolut unabhängige Beratung zum Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung ist sehr wichtig.

Sie möchten wissen, welcher Tarif für Sie der richtige ist. Von uns erhalten Sie eine 100% unabhängige Beratung. Die Leistungsunterschiede werden 1:1 aufgezeigt.

Reagieren Sie auf die Beitragsanpassungen unter anderem von: Allianz, AXA, Barmenia, BBKK, BBV, Centrale, Continentale, DBV, DKV, Gothaer, Hallesche, Hanse-Merkur, HUK, Inter, Mannheimer, Münchener Verein, R+V, Signal, UKV, Victoria und vielen mehr.

Detlef Lülsdorf ist TESTBild-Experte zum Thema private Krankenversicherung. Lesen Sie hierzu mehr in der Ausgabe 1/2017.

 

Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung (PKV) oder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)?

 

Die Wahl des Beraters spielt für den PKV-Tarifwechsel in der Krankenversicherung eine entscheidende Rolle. Sobald Ihr Berater ein Interesse daran hat, dass Sie den Tarif auch tatsächlich wechseln, können Sie keine unabhängige Einschätzung mehr von ihm erwarten. Dieses Problem jedoch taucht regelmäßig bei Beratungen zum PKV-Tarifwechsel auf, bei denen die Berater auf Basis eines Erfolgshonorars tätig werden. Wenn Sie also nach der Beratung den PKV-Tarifwechsel nicht durchführen, dann verdient der Berater auch kein Geld. Insofern wird die Beratung möglicherweise zum Ziel haben, dass Sie den PKV-Tarifwechsel auch tatsächlich durchführen.

Vor diesem Hintergrund werden Ihnen Argumente gegen den PKV-Tarifwechsel möglicherweise nicht genannt oder nicht gebührend erläutert. Die Beratungserfahrung der Kanzlei für Versicherungsanalysen zeigt, dass oft schlechtere Leistungen  empfohlenen wurden. Gerade in Bezug auf die Leistungen bei Heil- oder Hilfsmitteln sowie im Bereich der zahntechnischen Laborleistungen ist im Rahmen des PKV-Tarifwechsels höchste Vorsicht geboten.

Außerdem zeigen wir Ihnen zudem alle Optionen auf, wie Sie aus der privaten Krankenversicherung wieder in die gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zurückkommen können.

 

Was unterscheidet die Dienstleistung der Kanzlei für Versicherungsanalysen von der eines Versicherungsmaklers?

 

 

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Versicherungsmaklern ist die Beratung zum PKV-Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaften gesetzlich nicht erlaubt. Dies wird durch ein Urteil des Amtsgericht Schwäbisch Hall (5 C 80/11 vom 01.06.2012) bestätigt. Die Entscheidung wird zustimmend damit begründet, dass diese Art der Tätigkeit als Rechtsdienstleistung gemäß § 2 Absatz 1 Rechtsdienstleistungsgesetz einzustufen ist.

Die Arbeit des Versicherungsmaklers ist eine auf die Vermittlung von Versicherungen gerichtete Tätigkeit. Die Beratung zum PKV-Tarifwechsel gehört somit nicht zu dessen Berufsbild. Vor diesem Hintergrund können Sie  bereits gezahlte Erfolgshonorare möglicherweise wieder zurück verlangen.

In §34d GewO heißt es : “…..Die einem Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter erteilte Erlaubnis beinhaltet die Befugnis, Dritte, die nicht Verbraucher sind, bei der Vereinbarung, Änderung oder Prüfung von Versicherungsverträgen gegen gesondertes Entgelt rechtlich zu beraten……

 

Die meisten privat Krankenversicherten zahlen zu hohe Beiträge.  Doch es gibt Alternativen. Es bietet sich unter Umständen ein PKV-Tarifwechsel an. Schließlich hat jeder PKV-Kunde einen Rechtsanspruch auf den Tarifwechsel. Jedoch ist hier vorsichtig vorzugehen. Denn vergleichbare Leistungen in einem anderen Tarif können dennoch hohe Unterschiede bei der Erstattung von Krankheitskosten zur Folge haben. Eine mögliche Beitragsersparnis wird sodann zum Bumerang. Um dem Verbraucher im Zuge des PKV-Tarifwechsels eine Rechtssicherheit zu geben und ihm die Unsicherheiten zu nehmen, hat die Kanzlei für Versicherungsanalysen das Rechtsgutachten TAXAMUS ins Leben gerufen.

 

Erfolgshonorare sind unzulässig: Auch das Landgericht Hamburg hat in seinem Urteil (AZ: U 315 O 76/12) klipp und klar entschieden, dass Erfolgshonorare im Zusammenhang mit der Beratung zum Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft gem. § 204 VVG unzulässig sind. Auch die Verbraucherzentralen äußern sich in Bezug auf die erfolgsabhängige Tarifwechselberatung skeptisch.

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